Aktuelles

Lehre in Luzern: Politische Theorie der digitalen Gesellschaft

Am heutigen Freitag (27.09) startet an der Universität Luzern mein Masterseminar „Politische Theorie der digitalen Gesellschaft“. In insgesamt sieben, je vierstündigen Sitzungen werden wir uns der emergenten politischen Theorie der digitalen Konstellation widmen, deren wichtigste Beiträge und Perspektiven kennenlernen und insbesondere die Frage erörtert, wie die digitale Konstellation sich auf Möglichkeit und Praxis der Demokratie auswirkt. Den Syllabus gibt es bereits hier – wie immer auch mit viel Zusatzliteratur zu den behandelten Themenfeldern. Freue mich schon sehr auf das Seminar und seine Studierenden.

Theoriesektion: Panel zu Digitalisierung

Auf der herbstlichen Theoriesektion in Hamburg mit dem Thema „Politische Theorie und Politische Philosophie in Wissenschaft und Öffentlichkeit“ habe ich die Ehre am späten Mittwoch (18.09, 16-17:30 Uhr) einen Rountable zu Digitalisierung als Herausforderung für Politische Theorie zu moderieren. Diskutieren werden Gary Schaal/Dannica Fleuß, Eva Odzuck und Ruth Ziemerling – wird, wie die ganze Sektion überhaupt, sicher eine spannende Veranstaltung. Das Programm findet sich hier.

Panel: Hate Speech bekämpfen – IGF-D

Auf dem diesjährigen Internet Governance Forum Deutschland habe ich gemeinsam mit Hanna Gleiß, Niklas Rakowski und Maik Fielitz ein Panel zu „Hate Speech bekämpfen – Forderungen an Politik und Wirtschaft“ organisiert. Das Panel war von zivilgesellschaftlicher Seite mit Simone Rafael (Amadeu Antonio Stiftung), Hanna Gleiß (Das Nettz), Hannes Ley (#Ichbinhier) und Anna-Lena Hodenberg (Hate Aid) besetzt, für die Seite von Politik und Wirtschaft antworteten: Nina Morschhaeuser von Twitter und Janina Menzel von der Staatsanwaltschaft Köln (Abteilung ZAC). Ich habe das Ganze moderiert. Es war eine tolle Diskussion mit hohem Publikumsinteresse, wie es überhaupt ein tolles IGF-D war. Im Nachgang der Veranstaltung werden bald die zwölf Forderungen (4×3) der zivilgesellschaftlichen Akteure veröffentlicht, im November gibt es – ebenfalls in Berlin – dann auch noch das global IGF.

Fernsehdokumentation zu demokratischen Innovationen

Am Sonntag, den 25.08.2020, wird auf dem MDR die Dokumentation „Mehr Bürger an die Macht? Wie sich Demokratie verändern muss“. Ich hatte das Vergnügen auch vor der Kamera zu stehen und  einige Dinge zu repräsentativer Demokratie und demokratischen Innovationen zu sagen. Die von Gabi Schlag und Benno Wenz produzierte Dokumentation gibt einen wirklich guten Einblick in aktuelle Reformdiskussionen und zeigt auch einige interessante Experimente. Die MDR Wissen Doku ist zum Glück nicht nur am Sonntag zu sehen, sondern steht auch dauerhaft auf YouTube. Ihr könnt sie unter diesem Link hier ansehen (45 Minuten)

Swiss Summer School of Democracy Studies (Luzern)

Vom 24. bis zum 28. Juni lief in Luzern die Swiss Summer School of Democracy Studies. Das Ganze stehe dieses Jahr unter dem Thema Politics and Democracy in the Digital Age und gemeinsam mit Joachim Blatter hatte ich das große Vergnügen, die letzten beiden Tage der Summer School zu gestalten (Programm hier). Thema war Digitalisierung und Demokratie. Tolle Doktoranden und Projekte und fantastisches Wetter in dieser wunderschönen Stadt.

Quiet, Please! Mein Beitrag zur Tagung „Technologien der Emotionalisierung“ (Stuttgart)

Ende der Woche, genauer vom 23. bis 25. Mai findet in Stuttgart eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Technologien der Emotionalisierung“ statt. Ausgehend von der Frage, welchen Veränderungen das menschliche Gefühlsleben in technisierten Lebens- und Arbeitskontexten ausgesetzt ist, geht die Konferenz auch auf Fragen der Demokratietheorie, der Bildungspolitik und der Medienregulierung ein. Ich selbst werde am letzten Konferenztag, dem Samstag, einen Vortrag mit dem Titel „Quiet, Please! Demokratische Optionen zur Rejustierung digitaler Öffentlichkeit“ halten. Die Veranstaltung ist öffentlich und ich freue mich auf die Diskussion. Den Flyer Flyer mit allen Zeiten gibt es hier zu sehen.

Vorträge in der Forschungsgruppe: Colin Bennett und Vincent August

Seitens der Forschungsgruppe 12 „Demokratie und Digitalisierung“ am Weizenbaum-Institut haben wir gleich zwei interessante und öffentliche Vorträge in den kommenden Wochen. Am Montag, den 20.05, (18 Uhr) spricht Colin Bennett, Professor in Victoria, zum Thema The Encoded Voter – Data-Driven Elections in Western Democracies, die Woche drauf am Dienstag, den 28.05 (14h) dann auch noch Vincent August zu The Rise of Network Ideas – From Cybernetics to Governance. Beide Veranstaltungen finden im großen Flex-Raum statt. Wir freuen uns über interessierten Besuch.

Vertrauen und Transparenz: Netzphilosophische Diskussion im Brecht-Haus

Im Literaturforum des Brecht-Haus findet seit Ende 2018 eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel Philosophie des Digitalen statt. In jeder der Veranstaltungen bespricht der Philosoph Christian Uhle mit zwei Gästen ganz grundsätzliche Facetten der Digitalisierung und deren Wirkungen auf Mensch und gesellschaftliches Zusammenleben. Am Gründonnerstag (18.04, 19:30 Uhr) werde ich einer dieser beiden Gäste sein und – gemeinsam mit Anne Eusterschulte, Professorin für Philosophie an der FU Berlin – das Thema „Vertrauen und Transparenz“ diskutieren. Einlass ist ab 18:30 Uhr, das Brecht-Haus findet ihr in der Chausseestr. 125. Die konkrete Veranstaltung findet ihr hier auf Facebook eingestellt, interessanter ist aber eigentlich noch die Webseite zur ganzen Reihe Philosophie des Digitalen, wo es auch Videos vorheriger Veranstaltungen gibt. Bin sehr gespannt auf die Diskussion und freu mich über bekannte Gesichter im Publikum.

Zwei Events am Weizenbaum-Institut: Andrew Sullivan und Matthias Kettemann

Für Kurzentschlossene: Wir haben heute und morgen zwei spannende Events am Weizenbaum-Institut, die sich im weiteren Sinne mit Internet-Governance befassen und die ich jeweils das Glück habe, moderieren zu dürfen.

Heute, 01.04, um 17:30 Uhr kommt Andrew Sullivan, der Präsident der Internet Society, und spricht mit uns über das Multistakeholder-Prinzip. Infos zur Veranstaltung hier.

Morgen – Dienstag, den 02..04 (15 Uhr) – ist dann mein ehemaliger Frankfurter Kollege und heutige Mitarbeiter des Hans-Bredow-Instituts Matthias Kettemann in unserer Arbeitsgruppe zu Gast. Matthias stellt seine Habilitationsschrift mit dem Titel „Die normative Ordnung des Internets“ vor. Infos entnehmt bitte hier dem Plakat, auch diese Veranstaltung ist für eine interessierte Öffentlichkeit zugänglich.