Aktuelles

Quiet, Please! Mein Beitrag zur Tagung „Technologien der Emotionalisierung“ (Stuttgart)

Ende der Woche, genauer vom 23. bis 25. Mai findet in Stuttgart eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Technologien der Emotionalisierung“ statt. Ausgehend von der Frage, welchen Veränderungen das menschliche Gefühlsleben in technisierten Lebens- und Arbeitskontexten ausgesetzt ist, geht die Konferenz auch auf Fragen der Demokratietheorie, der Bildungspolitik und der Medienregulierung ein. Ich selbst werde am letzten Konferenztag, dem Samstag, einen Vortrag mit dem Titel „Quiet, Please! Demokratische Optionen zur Rejustierung digitaler Öffentlichkeit“ halten. Die Veranstaltung ist öffentlich und ich freue mich auf die Diskussion. Den Flyer Flyer mit allen Zeiten gibt es hier zu sehen.

Vorträge in der Forschungsgruppe: Colin Bennett und Vincent August

Seitens der Forschungsgruppe 12 „Demokratie und Digitalisierung“ am Weizenbaum-Institut haben wir gleich zwei interessante und öffentliche Vorträge in den kommenden Wochen. Am Montag, den 20.05, (18 Uhr) spricht Colin Bennett, Professor in Victoria, zum Thema The Encoded Voter – Data-Driven Elections in Western Democracies, die Woche drauf am Dienstag, den 28.05 (14h) dann auch noch Vincent August zu The Rise of Network Ideas – From Cybernetics to Governance. Beide Veranstaltungen finden im großen Flex-Raum statt. Wir freuen uns über interessierten Besuch.

Vertrauen und Transparenz: Netzphilosophische Diskussion im Brecht-Haus

Im Literaturforum des Brecht-Haus findet seit Ende 2018 eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel Philosophie des Digitalen statt. In jeder der Veranstaltungen bespricht der Philosoph Christian Uhle mit zwei Gästen ganz grundsätzliche Facetten der Digitalisierung und deren Wirkungen auf Mensch und gesellschaftliches Zusammenleben. Am Gründonnerstag (18.04, 19:30 Uhr) werde ich einer dieser beiden Gäste sein und – gemeinsam mit Anne Eusterschulte, Professorin für Philosophie an der FU Berlin – das Thema „Vertrauen und Transparenz“ diskutieren. Einlass ist ab 18:30 Uhr, das Brecht-Haus findet ihr in der Chausseestr. 125. Die konkrete Veranstaltung findet ihr hier auf Facebook eingestellt, interessanter ist aber eigentlich noch die Webseite zur ganzen Reihe Philosophie des Digitalen, wo es auch Videos vorheriger Veranstaltungen gibt. Bin sehr gespannt auf die Diskussion und freu mich über bekannte Gesichter im Publikum.

Zwei Events am Weizenbaum-Institut: Andrew Sullivan und Matthias Kettemann

Für Kurzentschlossene: Wir haben heute und morgen zwei spannende Events am Weizenbaum-Institut, die sich im weiteren Sinne mit Internet-Governance befassen und die ich jeweils das Glück habe, moderieren zu dürfen.

Heute, 01.04, um 17:30 Uhr kommt Andrew Sullivan, der Präsident der Internet Society, und spricht mit uns über das Multistakeholder-Prinzip. Infos zur Veranstaltung hier.

Morgen – Dienstag, den 02..04 (15 Uhr) – ist dann mein ehemaliger Frankfurter Kollege und heutige Mitarbeiter des Hans-Bredow-Instituts Matthias Kettemann in unserer Arbeitsgruppe zu Gast. Matthias stellt seine Habilitationsschrift mit dem Titel „Die normative Ordnung des Internets“ vor. Infos entnehmt bitte hier dem Plakat, auch diese Veranstaltung ist für eine interessierte Öffentlichkeit zugänglich.

Diskussion mit dem Bundespräsidenten

Copyright: David Ausserhofer, WZB

Dass das WZB 50 Jahre wird gab mir am 14. März die Chance gemeinsam mit Susanne Veit und Seongcheol Kim eine Diskussion mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zu führen. Die Veranstaltung aus der Reihe „Junge Wissenschaft trifft…“ fokussierte auf die Ursachen für den Aufstieg populistischer Parteien und Bewegungen und die sich ergebenden Herausforderungen für die demokratische Ordnung.

Mein eigener Beitrag fokussierte auf Öffentlichkeitswandel durch Digitalisierung und legte den Schwerpunkt darauf, wie digitale Kommunikationsmedien auf Demokratie wirken, warum wir Technologien nicht zu starr verstehen sollten und vor allem, welche Möglichkeiten der demokratischen Intervention möglich und legitim sind.

Die Diskussion mit dem Bundespräsidenten im Anschluss auf den Input war äußerst angeregt und ging vor allem noch einmal auf Fragen wie Identitätsbildung und Regulierungsansätze ein. Hat alles sehr viel Spaß gemacht. Wer sich die Auseinandersetzung einmal anschauen möchte, hat hier die Gelegenheit dazu: