Vortrag in Duisburg: Die digitale Konstellation

Vom 07. bis 09. Februar findet in Duisburg die diesjährige POLKOMM statt. Die Weizenbaum-Forschungsgruppe „Demokratie und Digitalisierung“ stellt hier unser erstes mit der ganzen Gruppe geschriebenes Papier vor. Das Ganze ist überschrieben „Die digtale Konstellation“ und wird insbesondere auf unser Verständnis des Verhältnisses von Technik und Gesellschaft eigehen und mögliche Weisen der Erforschung. Die Konferenz wird zudem mit einer Keynote unserer PI Jeanette Hofmann eingeleitet und Sebastian Berg und Daniel Staemmler stellen auch noch ein Papier zum sozialen Netzwerk Mastodon vor (auch sonst gibt es viele vielversprechende Beiträge). Das ganze Programm der Konferenz findet ihr hier auf der Webseite.

Seminar: Künstliche Intelligenz und die Frage gesellschaftlicher Kontrolle

Gemeinsam mit Jeanette Hofmann gebe ich im Sommersemester 2018 an der Freien Universität Berlin ein Masterseminar zu „Technik — Gesellschaft — Kommunikation: Künstliche Intelligenz und die Frage gesellschaftlicher Kontrolle“. In insgesamt sieben je vierstündigen Sitzungen werden wir Fragen des Verhältnis von Technik und Gesellschaft und des Diskurses um künstliche Intelligenz nachgehen. Der Syllabus ist hier für euch alle einsehbar. Wir werden außerdem während der Laufzeit des Seminars bei Twitter unter #KI_Kontrolle Artikel und anderes passendes auf Twitter sammeln (und freuen uns auch über alle, die beitragen).

Postdoc am Weizenbaum-Institut

Mit dem heutigen Tag starte ich in einen neuen Job: Ich bin nunmehr Postdoc am jüngst in Berlin eingerichteten Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft – im Volksmund: dem Deutschen Internet-Institut. Hier leite ich gemeinsam mit Jeanette Hofmann die Forschungsgruppe „Demokratie und Digitalisierung“. Zugleich bin ich damit wissenschaftlicher Mitarbeiter am WZB. Ich bin sehr gespannt auf die neuen Aufgaben, wie sich das Institut und die Gruppe entwickeln und wir freuen uns auf Berlin.

Zugleich heißt es damit Abschied nehmen von Frankfurt, der HSFK, dem Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ und dem Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“. Ich hatte acht wundervolle Jahre in Frankfurt, in denen auf vielen Ebenen sehr viel passiert ist und werde der Stadt, den Institutionen, vor allem aber all den lieben Menschen hier weiter eng verbunden bleiben.

Meine neue berufliche E-Mail-Adresse lautet: thorsten.thiel@wzb.eu.