Im Rahmen der diesjährigen Salzburger Festspiele fand am 19.08.2026 ein wissenschaftliches Symposium mit dem Titel “Konservierte Zeit. Das Archiv im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit” statt. Dessen erster Teil drehte sich um Fragen des Archivs als Ort der Quelle(n) und Ort des Politischen. Hierzu waren neben mir auch Thomas Ballhausen, Petra Gehring und Katharina Nocun eingeladen, einige interdizsplinäre Anmerkungen zu machen. Moderiert wurde das sehr gut besuchte Podium von Stefan Wally (Robert-Jungk-Bibliothek). Mein eigener Beitrag hatte den Titel “Sichtbar, auffindbar, anschlussfähig. Politisches Handeln im Kontext der digitalen Konstellation” und versuchte die Veränderung des Verhältnisses von Vergangenheit und Zukunft im Handeln sozialer Bewegungen etwas nachzuspüren. Neben der wissenschaftlichen Arbeit gab es daneben auch noch etwas Möglichkeit, die Stadt kennenzulernen und vor allem zwei Aufführungen der Salzburger Festspiele beizuwohnen, einem fantastischen Konzert der Wiener Philharmoniker mit Ricardo Muti und der Inszenierung eines neuen Stücks von Elfriede Jelinek “Unter Tieren”. Ein großer Dank daher nicht nur an meine Mitdiskutant:innen, sondern auch an die Organisatoren der Festspiele für zwei seh inspirierende Tage in Salzburg.